Schlagwortarchiv: Gruppendenken

Fetisch linker Journalismus

Ausgerechnet jener Journalismus, der sich so reflektiert gibt, pflegt einen seltsam unreflektierten Fetisch. Weil Journalisten angeblich nicht mehrheitlich der AfD, FDP oder Union nahe stehen, soll es eine Schlagseite nach links geben. Das behaupten  reichweitenstarke Medien und Publizisten, die rechts sind und arbeiten sich derart verbissen daran ab, dass sogar gemäßigte Zeitschriften wie der Spiegel dem Narrativ unwidersprochen die Bühne bieten.

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Charlie Kirk und der Links-Rechts-Fetisch!

Alle Welt diskutiert darüber, ob Tyler Robinson nun links oder rechts oder sonstwas war. Es gibt offenbar kaum etwas, das die Menschen mehr interessiert, und kaum etwas, aus dem sie mehr Schlüsse ziehen. Viele zeigen sich ebenso überzeugt wie bestätigt, dass wahlweise die Rechten, die Linken, die Gamer oder irgendeine andere Gruppierung die Schuld an Charlie Kirks Tod trägt. Dabei ist ganz offensichtlich bislang weitgehend unklar, welche Motive den Attentäter angetrieben haben und ob überhaupt irgendein Lager entscheidende Impulse gegeben hat oder vielleicht nur die feindselige Rhetorik Kirks. Das wird Gegenstand der juristischen Aufarbeitung sein und ist dort gut aufgehoben.

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